Thema: Ernährung
Alle Fragen und Antworten im Überblick

Bei welchen Beschwerden kann mir eine LCHF-Ernährung oder ketogene Ernährung helfen?

Positive Effekte einer kohlenhydratarmen und fettreichen Ernährungsweise wurden bei folgenden Krankheiten/Symptomen beobachtet oder sind durch Studien bewiesen:

Darf man während einer Low Carb High Fat-Ernährung Reiswaffeln essen?

Mit einem Kohlenhydratgehalt von mehr als 80 g sind Reiswaffeln bei einer Low Carb High Fat-Ernährung nicht zu empfehlen.

Darf man während einer Low Carb High Fat-Ernährung Karotten essen?

Ja, in rohem Zustand (z.B. als Karottensalat). Gekocht ist der Kohlenhydrat-Gehalt jedoch sehr hoch, gekochte Karotten sollten daher von den meisten Anwendern nicht gegessen werden. Generell gilt die Regel: Alles was unter der Erde wächst (Wurzelgemüse) hat meistens viele Kohlenhydrate, alles darüber eher weniger. Je nachdem wie kohlenhydratempfindlich Sie sind, können Sie jedoch möglicherweise auch gekochte Karotten vertragen.

Fehlen einem bei einer Low Carb High Fat-Ernährung Vitamine, da man sowenig Obst isst?

Nein, der Bedarf an Nährstoffen wird ausreichend durch qualitativ hochwertige Lebensmittel wie Gemüse, Eier, Fleisch und Fett gedeckt.

Für welche Erkrankungen eignet sich eine dauerhafte strikte ketogene Ernährungstherapie?

Studien und gesicherte Erkenntnisse liegen für Epilepsie, den Glucosetransport (GLUT 1)-Defekt und Pyruvatdehydrosemangel vor. Auch ein Komplex-1-Defekt kann sehr gut mit ketogener Ernährung behandelt werden.

Weitere Berichte und Untersuchungen liegen für Migräne, Alzheimer, Krebs und Parkinson vor.

Hat der erhöhte Fettkonsum einer Low Carb High Fat-Ernährung Auswirkungen auf meinen Cholesterinspiegel?

Zu Beginn kann es zu einer Erhöhung des Gesamtcholesterins kommen. Durch die kohlenhydratarme, fettlastige Ernährung erhöht sich nämlich das HDL, das gute Cholesterin. Diese Erhöhung zeigt sich dann auch im Gesamtcholesterin und ist unbedenklich. Der Wert des Gesamtcholesterins allein (ohne HDL, LDL und Triglyceride) hat keine Aussagekraft, wichtig ist das Verhältnis von HDL zu LDL. Einen Überblick über Cholesterin und fettreiche Ernährung finden Sie hier.

Ich bin insulinpflichtiger Diabetiker. Was muss ich bei einer kohlenhydratarmen Ernährung beachten?

Die LCHF-Ernährung ist hervorragend dafür geeignet, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Wer bereits Medikamente oder Insulin für den Diabetes nimmt, sollte sich bei der Ernährungsumstellung ärztlich begleiten lassen. Es ist gut möglich, dass die Medikamente reduziert werden können.

Verändern Sie niemals ohne ärztliche Anweisung Ihre Dosen! Weitere Informationen über Diabetes finden Sie hier.

Ist eine LCHF-Ernährung gleich ketogen?

Nein, eine Low Carb High Fat Ernährungsweise ist nicht zwingend ketogen. Ketogen bedeutet, dass man sich durchgängig in Ketose befindet, was bei vielen Menschen erreicht wird, wenn sie ca. 75% der Nahrungskalorien über Fett aufnehmen und nur etwa 5% über Kohlenhydrate. Manche Menschen können aber auch mehr Kohlenhydrate essen und befinden sich trotzdem dauerhaft in Ketose. Diese strenge Form der kohlenhydratreduzierten Ernährung praktizieren vor allem Menschen, die sehr stark auf Kohlenhydrate reagieren oder bestimmte Erkrankungen wie Epilepsie, KrebsMigräne oder Stoffwechselstörungen haben.

Ist gesättigtes Fett ungesund?

Fette, egal welcher Herkunft, stellen in erster Linie bei kohlenhydratreicher Ernährung ein Problem für Figur und Gesundheit dar. Denn dann wird dieser Energielieferant nicht verwertet, sondern eingelagert.

Die gesättigten, mittelkettigen Fettsäuren (kurz MCT, Medium Chain Triglycerides) sind ein idealer Brennstoff: sie liefern schnelle Energie und sind besonders leicht verdaulich. In der Natur findet man MCT in Kokosöl, zum Teil auch in Butter.

Tatsache ist, dass es keine Studie gibt die beweist, dass gesättigte Fette ungesund sind. Im Gegenteil, eine Metanalyse aus 2010 kommt zu dem Schluss, dass es keine hinreichende Evidenz dafür gibt, dass gesättigte Fettsäuren ein Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen wären.

In 2014 bewies eine weitere Meta-Analyse, dass der Verzehr von gesättigten Fetten unbedenklich ist.

Viele weitere Informationen über Fette und Fettsäuren finden Sie hier.

Ist kohlenhydratarme Ernährung für jedermann geeignet?

Kohlenhydratarme Ernährung ist grundsätzlich für jeden geeignet, jedoch nur bedingt ketogene Ernährung. Wer sich nicht ketogen ernähren sollte, können Sie hier nachlesen.

Doch auch für Menschen, die hiervon nicht betroffen sind, gilt: Der Bedarf einzelner Nährstoffe kann bei den Anwendern unterschiedlich sein. Eine Schwangere benötigt z.B. möglicherweise eher einen moderaten Anteil an Kohlenhydraten, ein Sportler hat eventuell einen höheren Proteinbedarf. Bei chronischen Erkrankungen muss die erträgliche Menge an Kohlenhydraten individuell ermittelt werden.

Kann ich auch abnehmen, wenn ich nicht in Ketose bin?

Ja, um abzunehmen ist nicht zwingend eine ketogene Ernährungsweise nötig. Wichtig ist, den Kohlenhydartkonsum niedrig zu halten, um den Insulinspiegel niedrig zu halten. Die Fettverbrennung pausiert, solange ein hoher Insulinspiegel vorliegt, außerdem fördert Insulin die Einlagerung von Glucose als Fett.
Erst bei niedrigen Insulinspiegeln wird die Fettverbrennung angeregt..
Auch bei moderater kohlenhydratarmer Ernährung bleibt der Insulinspiegel niedrig und ausgewogen, weshalb häufiger auf das körpereigene Fett zurückgegriffen wird.

Mehr Informationen über das Abnehmen erhalten Sie hier.
 

Kann ich auch ohne Gallenblase eine Low Carb High Fat oder ketogene Ernährung durchführen?

Fehlt die Gallenblase, sollte man beim LCHF das Fett besser in kleinen Schritten erhöhen. Anwender berichten, dass sich der Körper auf diese Weise langsam an den höheren Fettkonsum anpasst. Zudem sind mittelkettige Fettsäuren aus Kokosöl oder MCT-Öl hilfreich, da mit ihrer Hilfe sehr schnell Ketonkörper produziert werden und deshalb weniger Fett gegessen werden muss.

Kann sich jeder Mensch nach striktem Low Carb High Fat ernähren oder gibt es Gegenanzeigen?

Wer aus ernsthaften gesundheitlichen Gründen eine LCHF-Ernährung durchführen möchte, sollte dies immer mit einem in Ernährung kundigem Arzt besprechen.
Insulinpflichtige Diabetiker sollten niemals alleine auf LCHF bzw. ketogene Ernährung umstellen.
Krankheiten, bei denen keine LCHF-Ernährung durchgeführt werden darf, finden Sie hier.

Können auch Fette in Glucose umgewandelt werden?

Fette, die wir über die Nahrung zu uns nehmen, werden im Körper als Triglyceride gespeichert. "Tri" bedeutet drei. Triglyceride bestehen aus drei verschiedenen Fettsäuren, die an Glycerin gebunden sind. Glycerin ist ein Zuckeralkohol. Wenn die Triglyceride im Körper abgebaut werden, wird das zuvor gebundene Glycerin nun frei und kann in der Leber zu Glucose abgebaut werden. Dies geschieht jedoch in so geringen Mengen, dass es zur Berechnung der Kohlenhydratmenge bei einer LCHF-Ernährung keine Rolle spielt.

Muss ich bei ketogener Ernährung einen Nährstoffmangel befürchten?

Auch mit einer sehr starken Einschränkung der Kohlenhydrate bei nur 20 bis 30 g am Tag kann man sich abwechslungs- und nährstoffreich ernähren. Gemüse sollte immer ein wichtiger Bestandteil jeder Mahlzeit sein. So haben beispielsweise Champignons, Spinat, Rettich, Zucchini, Aubergine und alle Blattsalate sehr wenig Kohlenhydrate aber sehr viele Nährstoffe und können jede Mahlzeit bereichern.

Muss ich, wenn ich mich nach Low Carb High Fat ernähren möchte, alles selbst herstellen/kochen?

Ein Prinzip der LCHF-Ernährung ist es, möglichst keine industriell verarbeiteten Produkte zu verwenden, die meist voller chemischer Inhaltsstoffen und viel Zucker sind. Solche Fertigprodukte sollten nicht mehr gegessen werden.
Die Gesundheit und der Körper profitieren von natürlichen Lebensmitteln, die möglichst regional und saisonal eingekauft und frisch gekocht werden. LCHF bedeutet somit immer auch eine etwas tiefgreifendere Änderung gewisser Gewohnheiten.

Natürlich können Sie aber weiterhin auch essen gehen, hier sollten Sie nur ein paar Grundregeln beachten und bei kohlenhydratarmer Ernährungsweise bleiben (zum Beispiel Fleisch oder Fisch mit Gemüse bzw. Salat mit einem Öldressing).

Tipps im Alltag mit LCHF finden Sie hier.

Muss man nicht fettreduziert essen, um abzunehmen?

In den letzten Jahrzehnten ist der Irrglaube entstanden, dass fett- und kalorienarme Ernährung nötig ist, um abzunehmen.

Im Gegenteil jedoch sind immer mehr Menschen übergewichtig oder sogar fettleibig, obwohl sie sich bewusst fettarm ernähren. Ein Viertel aller Kinder in den USA sind derzeit übergewichtig. Man kann auch mit kalorienarmer, fettarmer Ernährung abnehmen, jedoch ist diese Art der Diät für die meisten Menschen nicht durchzuhalten, da sie an ständigem Hunger und unter dem dauernden Verzicht leiden.

Stoffwechsel, persönliche Veranlagung und Nährstoffdichte eines Nahrungsmittels entscheiden darüber, ob und wie schnell ein Mensch abnimmt, die reine Kalorienzufuhr ist hierfür nicht ausschlaggebend.

Zudem nehmen einige Menschen durch fettarme Ernährung mehr Kalorien zu sich als Menschen, die sich fettreich ernähren, da sie nicht ausreichend gesättigt sind, viele Zwischenmahlzeiten, Snacks und Süßigkeiten brauchen. Was sie also auf der „Fettseite“ einsparen, nehmen sie über die Menge wieder zu sich. 

Mehr Informationen über Abnehmen mit LCHF erhalten Sie hier.

Seit ich mich nach Low Carb High Fat ernähre habe ich Verstopfung, warum?

Bei der Ernährungsumstellung kommt es manchmal zu Verstopfung oder auch Durchfall. Wichtig ist es, reichlich Wasser zu trinken. Fehlt dem Körper nämlich Wasser, holt er sich zusätzliche Flüssigkeit aus dem Dickdarm, was einen festeren Stuhl zur Folge hat. Ebenso wichtig ist es, ausreichend ballaststoffreiches Gemüse zu essen.

Sind ketogene Ernährung und Low Carb High Fat dasselbe?

Nein. Wenn LCHF strikt durchgeführt wird, kann diese auch ketogen sein, muss es aber nicht. Trotzdem unterliegt LCHF noch gewissen "Regeln", denen keto nicht unterliegt. Ketogen bedeutet, dass Ketonkörper gebildet werden, über welche Nahrungsmittel dies geschieht, ist zweitrangig. Das bedeutet, dass Menschen, die leicht in Ketose kommen, auch Hülsenfrüchte oder mehr Obst essen können - solange sie in Ketose bleiben, denn sonst gilt es nicht mehr als ketogen.

LCHF dagegen hat noch eigene "Regeln" wie möglichst saisonales und regionales Essen, Tier aus Weidehaltung, möglichst keine künstlichen Zusatzstoffe etc. Für ketogene Ernährung spielt dies aber nicht unbedingt eine Rolle. 

Sind lactosefreie Produkte innerhalb einer Low Carb High Fat-Ernährung erlaubt?

Ja. Wenn Sie abnehmen möchten, achten Sie jedoch bitte generell darauf, nicht übermäßig viele Milchprodukte zu essen und wählen Sie bevorzugt die vollfette Variante.

Trotz kohlenhydratarmer Ernährung nehme ich nicht ab, was können Gründe sein?

Hierfür können mehrere Gründe vorliegen:
  1. Sie essen zu viele Kohlenhydrate ohne es zu merken, beispielsweise enthalten Ihre Medikamente Zucker, Sie trinken Tee aus kandierten Früchten oder essen doch mehr Obst als Sie denken.
  2. Sie essen zu viele Zuckerersatzstoffe. Auch diese können das Abnehmen bremsen.
  3. Sie essen zu viel Eiweiß. Als Faustregel gilt: Nicht mehr als 1,2 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht.
  4. Sie haben eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine andere Stoffwechselerkrankung/-störung.
Sie können sich in diesem Fall auch an einen LCHF-Ernährungscoach wenden, der Sie individuell beraten wird.

Mehr Informationen zum Thema Abnehmen mit Low Carb High Fat finden Sie hier.

Warum kann man von Zucker eine Fettleber bekommen?

Etwa 2/3 der Übergewichtigen haben auch eine Fettleber, ebenso knapp 90% aller Diabetiker. 

Entgegen eines weit verbreiteten Irrglaubens führt nicht fettreiche Nahrung sondern kohlenhydrat- bzw. zuckerreiche Nahrung zu einer Fettleber. Smoothies und vermeintlich gesunde Fruchtsäfte haben hier durchaus einen nicht zu unterschätzenden Anteil. 

Kohlenhydrate sorgen für einen hohen Blutzuckerspiegel und dieser wiederum benötigt Insulin, um den Blutzucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Insulin wird nicht unbegründet als Fettspeicherhorm bezeichnet - es sorgt dafür, dass der Zucker, der nicht direkt verbraucht werden kann oder vom Körper als Glykogen gesoeichert wird, direkt als Fett, auch in der Leber, abgespeichert wird. 
Die nichtalkoholische Fettleber gilt als einer der größten Risikofaktoren für Herzkreislauf-Erkrankungen.

Mehr zum Thema Kohlenhydratstoffwechsel erfahren Sie hier.
Mehr zum Thema Kohlenhydratunverträglichkeit erfahren Sie hier.
Mehr zum Thema Fettleber erfahren Sie hier.

Warum können auch Süßstoffe dick machen?

Im Gegensatz zu Zucker sind Süßstoffe nicht sättigend. Das bedeutet, wer kalorienarme Lebensmittel mit Süßstoffen versetzt zu sich nimmt, täuscht seinem Körper eine kalorienreiche Speise vor, die aber nicht kommt – denn süß assoziiert das Gehirn mit Sättigung und Kalorien.
Daraufhin kann das Verlangen nach noch mehr Süßem mehr steigen, als wenn man normalen Zucker essen würde. Die Folge: Man isst mehr, weil sich ein künstliches Hungergefühl einstellt.

Warum muss bei ketogener Ernährung auch auf den Eiweißkonsum geachtet werden?

Auch Proteine, also Eiweiße, können den Insulinspiegel erhöhen, da sie ab einer bestimmten Menge mittels Gluconeogenese in der Leber zu Glucose umgebaut werden. Je höher der Insulinspiegel ist, desto weniger Ketonkörper werden gebildet und desto eher "fliegt man aus der Ketose". 
 

Warum müssen Diabetiker Insulin spritzen, wenn sie doch insulinresistent sind?

Insulinresistenz bedeutet nicht, dass die Zellen gar nicht mehr auf Insulin ansprechen – sie tun es nur schlechter und langsamer. Das bedeutet, dass es deutlich mehr Insulin benötigt als bei einem gesunden Menschen, die Glucose in die Zellen zu transportieren. Hier kommt das Insulinspritzen ins Spiel, denn auf Dauer schafft es die Bauchspiecheldrüse nicht, selbst Insulin in ausreichender Menge herzustellen, um die Zellen für die Glucose zu "öffnen".

Was bedeutet IF?

IF ist die Abkürzung für Intermittierendes Fasten, also Fasten und Essen in bestimmten Zyklen.
Informationen über Intermittierendes Fasten erhalten Sie hier.

Was bedeutet LCHF?

LCHF bedeutet "Low Carb High Fat" - manche ersetzen das "High" auch durch "Healthy", also gesunde Fette.
Es ist eine Ernährungsweise, bei der wenig Kohlenhydrate, eine moderate Menge an Eiweiß und hauptsächlich gesunde Fette verzehrt werden.

Mehr über die Philosophie der LCHF-Ernährung erfahren Sie hier.

Was bedeutet MCT?

MCT ist eine Abkürzung für Medium-Chain-Triglycerides, was auf Deutsch "Mittelkettige Fettsäuren" bedeutet. 
Es gibt 4 mittelkettige Fettsäuren, Capronsäure, Caprylsäure, Caprinsäure und Laurinsäure. Es kann zusätzlich mit angegeben werden, wieviele Kohlenstoffatome und wie viele Doppelbindungen die jeweilige Fettsäure enthält.
Caprylsäure (C 8:0) enthält beispielsweise 8 Kohlenstoffatome und keine Doppelbindung. Da mittelkettige Fettsäuren gesättigte Fettsäuren sind, haben sie alle keine Doppelbindungen.

Was ist bei einer LCHF-Ernährung der geeignetste Zuckerersatzstoff?

Zuckerersatz sollte grundsätzlich so wenig wie möglich verwendet werden, wenn Sie abnehmen möchten verwenden Sie vor allem die erste Zeit möglichst gar keine Zuckerersatzstoffe. 

Neben Stevia ist Erythrit ein geeigneter Zuckerersatzstoff. Er hat null Kalorien und keinerlei Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. Es wird vom Körper vollständig und unverarbeitet wieder über den Urin ausgeschieden.

Xylit hingegen schmeckt vielen Menschen besser, kann aber den Insulinspiegel leicht beeinflussen, da es auch zu geringen Teilen ins Blut aufgenommen und dort langsam verstoffwechselt wird. Außerdem hat es auch Kalorien.

Wer ketogene Ernährung aus gesundheitlichen Gründen betreibt und sehr stark auf die Kohlenhydratzufuhr achten muss, sollte zu Stevia oder Erythrit greifen.

Eine Übersicht über Zuckerersatzstoffe und ihre Vor- und Nachteile finden Sie hier.

Was ist das Besondere an MCT- und Kokosöl?

Die in MCT- und Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren werden zum überwiegenden Teil nicht als Fett im Körper eingelagert, sie werden anders verstoffwechselt als langkettige Fettsäuren anderer Pflanzenöle oder tierischer Fette.

Die Fettsäuren im MCT- und Kokosöl werden direkt in Energie umgewandelt und stehen dem Körper unmittelbar als Ketone zur Verfügung. MCT- und Kokosöl versorgen langanhaltend mit Energie und bringt den Stoffwechsel dazu, verstärkt Kalorien zu verbrennen – Sie nehmen ab.

Außerdem können laut des "Kokosöl-Papstes" Bruce Five Kokosöl und MCT-Öl die Schilddrüsenfunktion verändern. Wer an einer trägen Schilddrüse mit Unterfunktion leidet, verbessert möglicherweise seine Stoffwechselfunktionen und die Funktion der Schilddrüse kann sich wieder normalisieren.

Mehr Informationen über Kokos- und MCT-Öl erhalten Sie hier.

Was ist die Skaldeman-Ratio?

Die Skaldeman-Ratio ist ein Quotient, der nach dem Schweden Sten Sture Skaldeman benannt ist. Hiermit berechnet sich das Verhältnis von Lebensmitteln von Kohlenhydraten plus Eiweiß zu Fett. 
So berechnet sich ein vollfetter Quark wie folgt:
Kohlenhydrate: 2,6 g
Eíweiß: 11,1 g
Fett: 11,4 g.

Kohlenhydrate + Eiweiß = 13,7 g
Fett / (Kohlenhydrate + Eiweiß) = 11,4 g/ 13,7 g = 0,83

Laut Skaldeman sollten Menschen, die abnehmen möchten, Lebensmittel von einer Ratio mit etwa 1 zu sich nehmen, bei sehr starkem Übergewicht bei 1,2 und bei sehr wenig Übergewicht reicht auch 0,75.

Laut Skaldeman sollte diese Ratio für jede Mahlzeit berechnet werden, es muss also nicht jedes Lebensmittel diesen Vorgaben entsprechen, sondern die Gesamtmahlzeit. 

Was ist eine Insulinresistenz?

Insulin ist ein Hormon, das von der Bauchspeichedrüse produziert wird, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Die Aufgabe des Insulins ist es nämlich, Glucose, die nach kohlenhydratreicher Mahlzeit im Blut schwimmt, aus dem Blut in die Zellen zu transportieren.
Aus genetischen Gründen, aufgrund einer Kohlenhydrat-Unverträglichkeit oder im Prä-Diabetes-Stadium reagieren die Zellen nicht mehr entsprechend auf das Insulin, sie lassen es nicht "herein", werden quasi resistent gegen das "Anklopfen" des Insulins, woraufhin die Bauchspeicheldrüse noch mehr Insulin produziert.
Langfristig ist die Folge ein dauerhaft erhöhter Insulin- und Blutzuckerspiegel mit seinen möglichen Folgen des Metabolischen Syndroms, Diabetes etc.
Mehr Informationen über Insulinresistenz erhalten Sie im Bereich über den Kohlenhydratstoffwechsel, Diabetes, Abnehmen und Hypoglykämien.

Was muss ich beim Essen von Obst bei einer Low Carb High Fat-Ernährung beachten?

Obst enthält größtenteils Fructose, aber auch immer etwas Glucose. Die im Obst enthaltene Fructose wirkt zwar nicht direkt auf den Blutzucker, wird aber, wenn sie in großen Mengen verzehrt wird, in der Leber zu Triglyceriden umgewandelt und dann als Fett gespeichert, was zu Fettleber führen kann.
Hier sind vor allem die sogenannten "Quetschies" für Kinder, Fruchtsäfte oder Smoothies zu nennen, welche man möglichst meiden sollte. Obst enthält aber nicht nur Fruchtzucker, sondern natürlich auch wertvolle Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Mit Beerenobst, das einen niedrigen Zuckergehalt besitzt, ist man auch als eher kohlenhydratempfindlicher Mensch daher auf der sicheren Seite.

Wer abnehmen möchte, sollte vor allem in der ersten Zeit möglichst auf Obst verzichten – so zeigt es die Erfahrung. Laut Atkins, einem berühmten aber auch umstrittenen amerikanischen Arzt und Ernährungsforscher bremst das Verzehren von Obst die Fettverbrennung für bis zu zwei Tagen.

Was sind Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren?

Sowohl Omega 3- als auch Omega 6-Fettsäuren sind essenziell, das bedeutet, dass wir Menschen sie benötigen, um gesund zu bleiben.

Der Körper kann sie nicht selbst herstellen, wir müssen unseren Bedarf über die Nahrung decken. Das Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren ist für unsere Gesundheit entscheidend. Es sollten höchstens fünfmal so viele Omega 6-Fettsäuren wie Omega 3-Fettsäuren verzehrt werden, da es sonst beispielsweise zu entzündlichen Prozessen im Körper kommen kann.

Seefisch und Innereien enthalten sehr viel Omega 3. Auch Leinöl enthält viel, jedoch nur in einer bestimmten Form, die der Körper kaum verwerten kann, weshalb es keine ausreichende Omega 3-Quelle darstellt.

In raffinierten pflanzlichen Speiseölen wie Sonnenblumenöl oder häufig in Rapsöl etc. liegt ein sehr schlechtes, ungünstiges Omega 3: Omega 6-Verhältnis vor. Bei der Auswahl Ihrer Lebensmittel sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht zu viele Omega 6-Fettsäuren zu sich nehmen. Ein ideales Verhältnis haben bspw. Fleisch vom Weiderind oder Weideeier.

Mehr über Fette und Fettsäuren erfahren Sie hier.

Was unterscheidet „gute“ von „schlechten“ Fetten?

Gesundes Fett, das wertvoll und wichtig für Ihren Körper ist, sind gesättigte Fettsäuren, die Sie neben Kokosöl aus tierischen Produkten erhalten. Kokosöl unterscheidet sich in seiner Zusammensetzung von allen anderen pflanzlichen und tierischen Ölen bzw. Fetten.

Einfache ungesättigte Fettsäuren sind ebenfalls wichtig für den Körper. Sie sind beispielsweise in nativem Olivenöl, Avocados und einigen Nussorten enthalten.

Auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind gesund, wie beispielsweise Omega 3 und auch Omega 6, wenn sie im richtigen Maß und Verhältnis konsumiert werden.

Im Lauf der Zeit nahmen die Menschen aber mehr und mehr billige, stark verarbeitete, hydrierte und raffinierte, chemisch veränderte Speiseöle wie Sonnenblumenöl, Maisöl, Sojaöl etc. zu sich. Diese Öle oxidieren schnell und werden somit schnell ranzig, um das zu verhindern werden sie vielfachen Verarbeitungsschritten ausgesetzt oder, wie bspw. Sojaöl, parfumiert, um den Geruch zu verbessern. Diese Öle sollten Sie meiden und stattdessen auf unraffinierte, möglichst wenig verarbeitete Fette und Öle setzen.

Mehr über die verschiedenen Fette und Fettsäuren erfahren Sie hier.
Mehr über Speiseöle und ihre Einsatzgebiete erfahren Sie hier.
 

Weshalb enthalten auch natürliche Lebensmittel immer weniger Nährstoffe?

Dass der Nährstoffgehalt unserer Lebensmittel abnimmt ist unbestritten. Nachlesen können Sie dies beispielsweise hier bei Donald R. Davis. Dies bestrifft jedoch nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch tierische Produkte.

Verantwortlich hierfür sind Böden, die zunehmend auslaugen, da sie durch die konventionelle Landwirtschaft ihrer Nährstoffe nach und nach zu sehr beraubt werden. Hinzu kommt, dass starkes Düngen und Bewässern dafür sorgt, dass Pflanzen zwar schnell wachsen und bessere Erträge bringen, jedoch in dieser kürzeren Zeit nicht in der Lage sind die gleichen Nährstoffe aufzunehmen wie Pflanzen, die ausreichend Zeit zum Wachsen hatten.

Somit enthielt eine Pflanze, die vor 50 Jahren gezüchtet wurde, deutlich mehr Nährstoffe als eine aus heutigem konventionellen Anbau.
Entgegenwirken kann man dieser Entwicklung nur, indem man Produkte aus ökologischem Landbau und biodynamischer Landwirtschaft kauft oder selbst sein Gemüse anbaut.

Wie ersetze ich Brot in einer Low Carb High Fat-Ernährung?

Der bekannteste Brotersatz sind wohl die Oopsies. Eine gebackene Mischung aus Eiern und Frischkäse. Inzwischen bieten aber auch schon einige Bäckereien kohlenhydratarme Eiweißbrote an. Die gesündeste Alternative ist es sicherlich, sich aus Nußmehlen, Samen und weiteren Zutaten selbst ein kohlenhydratarmes Brot zu backenMancher Anwender hat das Brot sogar komplett aus dem Ernährungsplan gestrichen und wird einfach anders satt (z.B. mit Eiergerichten oder kh-armen Müslis. Eine Reihe an geeigneten Rezepten finden Sie im Rezeptbereich.

Wie ersetze ich Brötchen/die Panade im Hackfleischteig bei einer Low Carb High Fat-Ernährung?

Einen Hackfleischteig (z.B. für Frikadellen) kann man sehr gut ohne Brötchen oder Panade herstellen. Das enthaltene Ei ist ausreichend, um den Teig zu binden. Man muss den Teig nur etwas länger kneten, damit er fest und formbar wird. Zusätzlich kann Schafskäse in die Masse gegeben werden.
Ein entsprechendes Rezept finden Sie in unserer Rezeptecke.

Wie ersetze ich Nudeln, Reis oder Kartoffeln bei einer LCHF-Ernährung?

Nudeln ersetzen viele Anwender durch Zoodles, das sind kurz gegarte Zucchini-Streifen. Einen Kartoffelmus kann man gut durch gestampften Sellerie, Blumenkohl oder Kohlrabi mit reichlich Butter ersetzen.

Als Sättigungsfaktor dient nun der neue Energielieferant „Fett“. Diesen kann man wunderbar in die Gerichte einbauen und diese "auffetten", sei es als Sauce aus Creme fraiche und Sahne, als Butter, Mayonnaise, Sauce Hollandaise, Sauce Bearnaise. Zu jeder Mahlzeit sollte reichlich Fett vertreten sein.

Reis können Sie durch Blumenkohlreis ersetzen. Viele Inspirationen und Ideen bekommen Sie in unserem Rezeptbereich.

Wie funktioniert Intermittierendes Fasten (IF)?

Es gibt verschiedene Methoden:

5:2 Methode: 5 Tage essen, 2 Tage fasten, wobei die Fastentage nicht aufeinander folgen, sondern verteilt werden.

16:8 Methode: 8 Stunden essen, 16 Stunden fasten. 

20:4 Methode: 4 Stunden essen, 20 Stunden fasten.

Viele Informationen über intermittierendes Fasten erhalten Sie hier.

Wie gesund ist Rohkost?

Ausgehend vom Verdauungssystem und dem Gebiss des Menschens kann gesagt werden, dass wir energiereiche Nahrung benötigen, die effizient verdaut und verstoffwechselt werden kann.

Durch das Kochen, Braten, Dünsten oder Grillen eines Lebensmittels wird der Energiegewinn, den der Körper während der Verdauung erzielen kann, erhöht. Die Verstoffwechslung eines Lebensmittels, das erhitzt wurde, ist deutlich weniger aufwendig als die eines rohen Lebensmittels.

Manche Forscher gehen davon aus, dass wir Menschen uns nur durch die "Erfindung" des Kochens zum aufrechtgehenden Menschen entwicklen konnten.

Eine Studie der Universität Gießen zeigte, dass viele der Rohkostessenden Probanden untergewichtig waren, diverse Nährstoffmängel aufwiesen oder unfruchtbar waren.

Rohkost hat seine Berechtigung als Teil einer gesunden, ausgewogenen Ernährung, sollte jedoch niemals die Hauptquelle der Nahrungsmittel darstellen.

Wie kann ich Fleisch und Fisch Low Carb High Fat-konform panieren?

Eine gute Alternative zur herkömmlichen Panade bietet eine Mischung aus gemahlenen Mandeln und Parmesan oder auch Kartoffelfasern. Auch gehackte Mandeln oder Mandelplättchen mit Kokosmehl geben eine gute Panade. Fisch schmeckt oft sehr gut mit einer Kruste aus Schafskäse und/oder Pesto.

Wie kann man eine Pizza bei einer Low Carb High Fat-Ernährung imitieren?

Sie können beispielsweise einen LCHF-geeigneten Pizzateig bei der Firma Lizza kaufen oder sich aus Blumenkohl und Käse einen eigenen Boden herstellen.

Wie unterscheiden sich Low Carb, LCHF und ketogene Ernährung?

Offizielle Definitionen gibt es folgende:

Als Low Carb gilt eine Ernährungsweise, bei der bis zu 100 g Kohlenhydrate am Tag verzehrt werden dürfen. Dies ist ein recht großer Spielraum und gestattet auch stärkereiches Gemüse, Getreide etc.

Als Low Carb High Fat wird eine Ernährungsweise bezeichnet, bei der maximal 50 g Kohlenhydrate aufgenommen werden. Der Fettanteil in der Nahrung wird stark erhöht.

Als ketogen gilt eine Ernährung, bei der mindestens 75% der Nahrungskalorien aus Fett stammen und maximal 20% aus Eiweiß und 5% aus Kohlenhydraten. Sie bietet gesundheitliche Vorteile für Menschen, die beispielsweise Epilepsie, Krebs, Migräne oder bestimmte Stoffwechselerkrankungen haben. Dennoch gibt es auch Menschen, die sich problemlos dauerhaft in Ketose befinden, wenn sie mehr Kohlenhydrate zu sich nehmen.

Wie viel Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht kann ich essen ohne Gefahr zu laufen zu viel Glucose zu bilden?

Als Faustregel gilt etwa 0,8 bis 1,2 kg Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht.
In sehr hohen Stresszeiten oder bei sportlichen Menschen kann dieser Anteil auch einmal bis 2 g betragen. Wer sich wenig bewegt benötigt weniger Eiweiß als ein körperlich aktiver Mensch. Generell kann man sagen: Wer medizinische Ketose betreiben möchte, also aus gesundheitlichen Gründen Ketose betreibt, sollte gut auf seine Eiweißzufuhr achten.

Für einen Menschen mit 55 Kilogramm würde das etwa 55 g Eiweiß am Tag bedeuten. Zum Vergleich. 100 g Rindersteak haben etwa 20 g Eiweiß, das heißt wer ein großes Steak von 200 g isst hat bereits 40 g Eiweiß verzehrt und sollte dann den Rest des Tages mit Eiern und Milchprodukten zurückhaltend sein.

Wo ist der Unterschied zwischen "normalem" Low Carb und einer ketogenen Ernährung?

Diäten wie LOGI, Glyx oder andere Low Carb-Diäten, die auch komplexe Kohlenhydrate oder solche mit mittlerem glykämischem Index erlauben (häufig sind hier bis zu 100 g KH am Tag erlaubt), sollen primär den Blutzuckerspiegel stabil halten und möglichst starke Schwankungen vermeiden. Hier steht im Vordergrund, den Kohlenhydratstoffwechsel zu verbessern und das Umschalten zwischen Fettstoffwechsel und Kohlenhdratstoffwechsel zu ermöglichen.

Ketogene Diäten dagegen, vor allem solche, die medizinisch angedacht sind, schränken die Kohlenhydratanzahl sehr stark ein (meist auf unter 20 g KH am Tag) und zielen darauf ab, den Stoffwechsel so umzustellen, dass Ketone als Hauptenergieversorger im Körper fungieren (Fettstoffwechsel) und Kohlenhydrate nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Rote Blutkörperchen beispielsweise, die für ihre normale Funktionsweise Glucose benötigen, erhalten dennoch ausreichend Glucose über Gemüse, Milchprodukte etc. 

Wo ist der Unterschied zwischen Typ 1 und Typ 2 Diabetes?

Typ 2 Diabetes entsteht durch zucker. und kohlenhydratreiche Ernährung. Durch das ständige Überangebot von Glucose in der Nahrung kommt es dauerhaft zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Die Zellen, die die Glucose aus dem Blut aufnehmen sollten, sprechen nicht mehr ausreichend gut auf das Insulin an, werden also insulinresistent. Hier hilft kohlenhydratarme Ernährung, die Diabetes Typ 2 stark verbessern oder komplett heilen kann.

Typ 1 Diabetes eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper die Zellen, die Insulin produzieren, zerstört. Die Folge: Die Bauchspeicheldrüse kann nicht ausreichend Insulin herstellen, man muss spritzen. Derzeit existieren erste vielversprechende Experimente mit Mäusen, dass auch hier eine stark kalorien- und kohlenhydratarme, fettreiche Diät starke Verbesserungen bewirken kann.

Woran erkenne ich, ob ein Öl gut für mich ist?

Je weniger Verarbeitungsschritte ein Öl im Herstellungsprozess durchlaufen hat und je weniger es chemisch behandelt werden musste, desto eher sollten Sie zugreifen. Das betrifft echtes kaltgepresstes Olivenöl, Kokosöl und tierische Fette in Sahne, Ghee oder Butter.

Alle Öle, die aus Samen und Körnern gewonnen werden, müssen in der Regel vielfach mit chemischen Prozessen bearbeitet werden und sind sehr instabil, was sie leichter ranzig werden lässt. Dies betrifft vor allem Öle aus überwiegend mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Sonnenblumenöl, Distelöl oder Sojaöl oder auch Pflanzenmargarine, die aus hydriertem Baumwollsamenöl besteht.

Pflanzenöle, die viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, sollten Sie niemals zum Braten oder für andere Zwecke, bei denen hohe Temperaturen gefragt sind, verwenden, da bei großer Hitze ungesunde, gefährliche Transfettsäuren entstehen. 

Mehr über Fette und Fettsäuren erfahren Sie hier.
Mehr über Speiseöle und ihre Einsatzgebiete erfahren Sie hier.

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