Die Welt ist zuckerkrank
Diabetes & Co. auf dem Vormarsch

Jeder zehnte Deutsche an Diabetes erkrankt

Weltweit sind mehr als 420 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, eine erschreckend hohe Zahl. Seit 1980 hat sich die Anzahl der Diabetiker weltweit fast vervierfacht.
 
Während man bisher davon ausging, dass in Deutschland ca. 7-9% der Menschen von Diabetes betroffen sind, zeigt eine aktuelle Analyse des Versorgungsatlas, dass jeder zehnte gesetzlich Versicherte an Diabetes leidet. Der Versorgungsatlas ist eine Einrichtung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung und liefert Studien bzgl. der medizinischen Versorgung in Deutschland. Grundlage dafür sind Abrechnungsdaten der vertragsärztlichen Versorgung in Deutschland.

Warum so viele Diabetiker?

90% der Betroffenen sind Typ-2-Diabetiker. Die Ursache dafür rein auf das Bevölkerungswachstum und die alternde Bevölkerung zu beschränken, greift zu kurz.

Während Diabetes früher als eine Krankheit der Reichen galt, die sich zuckerhaltige Speisen in größeren Mengen leisten konnten, ist es heutzutage genau umgekehrt. Menschen mit guter Bildung und Einkommen achten meist auf ihre Ernährung, während sozial schwache Menschen eher zu günstigen Fertigprodukten und billigem Fast Food greifen.

Diabetes ist ernährungsinduziert

Dass es sich beim Diabetes Typ-2 um eine ernährungsbedingte Erkrankung handelt, zeigen inzwischen zahlreiche Studien. Vor allem eine kohlenhydratlastige Ernährungsweise führt im Laufe der Jahre bei vielen Menschen zuerst zu einer Insulinresistenz, in dessen Folge dann zum Diabetes Typ 2.
Ein Diabetes Typ-2 kann zu zahlreichen Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Netzhautschäden, Neuropathien, Nierenschäden und diabetischem Fuß führen.

Wie kann Ernährung das verhindern?

Problematisch sind Lebensmittel, die den Blutzuckerspiegel immer wieder ansteigen lassen und damit das fetteinlagernde Hormon Insulin ständig aktivieren. Dies führt auf Dauer in den meisten Fällen nicht nur zu Übergewicht sondern auch dazu, dass die Körperzellen irgendwann nicht mehr ausreichend auf das Insulin reagieren – sie werden insulinresistent. In Folge dessen erschöpft die Bauchspeicheldrüse, die das Insulin produziert, irgendwann aufgrund der ständigen Mehrproduktion und stellt ihre Dienste stark ein. Ein Insulinmangel ist die Folge.
 
Hier macht es Sinn auf eine Ernährung umzusteigen, die den Blutzuckerspiegel stabil hält und somit einen ständigen Insulinausstoß verhindert.
Vermieden werden müssen dabei zucker- und stärkehaltige Lebensmittel wie Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Süßigkeiten, Kuchen, uvm.

Als Ersatz dient eine gesunde LCHF-Ernährung mit guten Fetten, die sehr wohlschmeckend ist und langanhaltend sättigt.
In vielen Fällen können dabei Medikamente oder Insulingaben reduziert werden. Bei Diabetes sollte eine Ernährungsumstellung auf LCHF immer ärztlich begleitet werden. Anmerkung eine 

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